Chronik

Hoffnungsvoller Beginn ... nach einem Jahr bereits zu Ende !

Im Jahre 1913 wurde im Gasthaus Grünfeld in Waldenburg die erste Fußballmannschaft der Stadt Waldenburg gegründet. Bezeichnet wurde diese Mannschaft als "Sportclub Waldenburg". Als Vorsitzender fungierte der ehemals in Remse wohnhafte Carl Frommhold und als Spielleiter wurde der Lehrer Harnisch gewählt. Die Finanzierung ergab sich aus freiwilligen Spenden und später von den einkommenden Vereinssteuern.
Der Gesamtmitgliederstand betrug zu dieser Zeit 30 Sportfreunde.

Die 1. Mannschaft von Waldenburg im Jahre 1913 "Sportclub Waldenburg"

Gespielt wurde auf der Wiese zwischen Grünfelder Straße und dem Weg nach dem Remser Teichdamm. Im Jahre 1914 musste der neugegründete "Sportclub Waldenburg" seine so gut begonnene Arbeit enorm einschränken, da viele Sportfreunde durch Beginn des 1. Weltkrieges eingezogen wurden. Bruno Kießling musste in diesem Krieg sein junges Leben lassen - außerdem wurde der Club von empfindlichen Rückschlägen getroffen.

Wiederbeginn nach 9-jähriger Pause

Erst im Jahr 1923 fanden sich wiederum beherzte Männer zusammen und begannen den Fußballsport in Waldenburg neu ins Leben zu rufen.
Als Vereinsführer wurde Erich Scheffler gewählt. Als weitere Initiatoren des Neubeginns müssen folgende Sportfreunde genannt werden:

Kurt Vogel, Kurt Illgen, Walter Schulze, Walter Graichen, Richard Hartig,
Alfred Kießling, Max Beetz

In der nun folgenden Zeit wurden viele Spiele durchgeführt gegen Mannschaften der Ortsnachbarn Remse, Callenberg, Glauchau, Meerane und Hohenstein-Ernstthal. Empfindliche Niederlagen mussten eingesteckt werden, z.B. gegen Callenberg 23:0.

Jugendmannschaft vom ASV Waldenburg in den Jahren 1928-1930

In den Jahren 1928/1929 und 1930/1931 spielten die Mannschaften unter dem Namen ASV (Arbeitersportverein Waldenburg) auf dem hergerichteten Fußballplatz auf der Kertzscher Au. Durch die damalige große Arbeitslosigkeit war es den Spielern nicht möglich mit Bahn, Auto oder irgendeinem anderen Verkehrsmittel in andere Orte zum Spiel zu fahren - sie mussten den Weg entweder mit dem Fahrrad oder per Fuß zurücklegen. Große finanzielle Opfer mussten gebracht werden, um den Arbeitersportverein zu erhalten.

Max Pohlers war zu dieser Zeit Vereinsvorsitzender. Durchzuführende Versammlungen mussten notgedrungenermaßen in seiner Wohnung durchgeführt werden. Aber trotz dieser Umstände entwickelte sich der ASV Waldenburg sehr gut. Der ASV entwickelte eine große Initiative auf dem Gebiet des Fußballsports in Waldenburg und spielte gegen renommierte Gegner aus vielen Gegenden Sachsens. Max Pohlers war selbst aktiver Spieler.

Mannschaft vom Arbeitersportverein Waldenburg in den Jahren 1928-1932

In den Jahren 1933-1939 spielte die durch Zusammenlegen der beiden Waldenburger Vereine zusammengestellte Spielvereinigung in der 1. Kreisklasse Glauchau eine gute Rolle.
Zweimal wurde in dieser Zeit um den Aufstieg zur Bezirksklasse gekämpft, leider waren diese beiden Vorhaben nicht von Erfolgt gekrönt. Nicht zuletzt war der Aufstieg aus finanziellen Gründen nicht möglich.
Tv. Vielau und Post Zwickau waren zu dieser Zeit Mitbewerber um den Aufstieg zur Bezirksklasse.
Immer wurde gegen diese beiden Mannschaften knapp verloren
(Vielau 1:2 und 2:3, Post Zwickau 1:3 und 1:2).
Kurt Faust, Erich Gaudlitz, Kurt Becher, Herbert Dietrich und Gotthard Scheunert, u.a., hatten in diesen Jahren in aufopferungsvoller Arbeit die Geschicke der
Spielvereinigung Waldenburg geleitet.

Die 1. Mannschaft der Spielvereinigung Waldenburg in den Jahren 1936-1939

Nicht unerwähnt soll bleiben, dass 1932 ein neuer Fußballplatz am Anger in Waldenburg, in der Nähe des damaligen Schützenhauses, gebaut wurde. Viele Sportler stellten sich in uneigennütziger Weise zur Verfügung und halfen den Platz schnellstens fertig zustellen.

Der 2. Weltkrieg ...

Mit dem Beginn des 2. Weltkrieges am 01.09.1939 kam der Fußballsport in Waldenburg vollkommen zum Erliegen. Viele junge Fußballer mussten in diesem Krieg ihr Leben lassen:

Helmut Taubert, Erich Winter, Fritz Winter, Arno Böhm, Arno Börnig, Erich Görner, Hans Görner, Kurt Fiedler, Lothar Wagner, Ernst Graichen und noch viele andere.

Vier Jahrzehnte friedliche Entwicklung

Sofort nach Beendigung des Krieges fanden sich unter der Leitung von Kurt Vogel viele Sportfreunde zusammen, welche unter der neugegründeten SG Waldenburg Fußball spielten. Durch heimkehrende ehemalige aktive Spieler von Waldenburg sowie verschiedener bekannter Spieler aus Glauchau, Remse usw. (Werner Jacobi, Georg Faßtrob, Hans Otto), konnte eine schlagstarke Mannschaft auf die Beine gestellt werden.

Die 1. Mannschaft der SG Waldenburg nach dem Neubeginn 1945

Es wurden in dieser nun kommenden Zeit große Spiele gegen spielstarke Mannschaften wir Meerane (3:2), Glauchau (1:2), Lichtenstein, Hohenstein-Ernstthal, Oberlungwitz und viele andere namhafte Gemeinschaften geliefert.
1950/1951 wurde die SG Waldenburg in die neu erstellte BSG Traktor Waldenburg übernommen und als Trägerbetrieb die MAS Waldenburg bestimmt.
Einige Male wurde der Kreismeistertitel errungen, aber zum Aufstieg in die Bezirksklasse langte es nicht. 1952/1953 entschlossen sich die beiden Sektionsleitungen von Waldenburg und Callenberg gemeinsam in der 1. Kreisklasse zu spielen. Dieser Entschluss hatte zur Folge, dass diese beiden Mannschaften schöne Spiele lieferten, die auch von Erfolg gekrönt waren. Der schönste Erfolg war der 2. Platz im Spiel zum Traktor-Pokal-Wettbewerb im damaligen Bezirk Karl-Marx-Stadt. 1953 spielten dann beide Mannschaften wieder getrennt.

1954 gelang dann endlich einmal der große Wurf, dass Waldenburg in die Bezirksklasse aufsteigen konnte. In einer Staffel von fünf aufstiegsberechtigten Mannschaften konnte hinter Limbach mit einem Punkt Rückstand der Aufstieg geschafft werden.
Der Tabellenstand lautete wie folgt:
Limbach 13:3 Punkte
Waldenburg 12:4 Punkte
Außerdem kämpften noch um den Aufstieg Fortschritt Burkhardtsdorf,
Einheit Thum und Vorwärts Marienberg.

Die 1. Mannschaft der SG Waldenburg 1948

Die vereinigten Mannschaften von Waldenburg und Callenberg 1952/53 in der BSG Traktor Waldenburg/Callenberg

Kurt Gäbler war es zu verdanken, dass ein Ausweichplatz hinter der Sportgaststätte erstellt werden konnte. Durch den Bau eines herrlichen Rasenplatzes war es dringend notwendig einen Ausweichplatz zu bauen, um bei ungünstiger Witterung den Rasen zu schonen.
Das am Platz vorhandene schöne Sportlerheim musste wegen Bauschwierigkeiten weggerissen werden. Viele Jahre lang diente die Baracke als leidlicher Ersatz.

Diese Mannschaft errang 1954 den Aufstieg zur Bezirksklasse

Ein Jahr nach dem Aufstieg zur Bezirksklasse musste wieder in den sauren Apfel des Abstieges gebissen werden. Durch zahlreiche Abgänge, z.B. Verzug und Studium von Spielern, war es bei aller Anstrengung nicht möglich Bezirksklasse zu halten. Unter der Leitung von Paul Kupfer, welcher dann die Geschicke der Sektion lenkte und ein schweres Stück Arbeit zu leisten hatte, konnte nur noch zwei Jahre die 1. Kreisklasse gehalten werden.
In der 2. Kreisklasse gelang es dann aber sofort wieder, im darauffolgenden Jahr 1958,
den Aufstieg zu erkämpfen.
Es folgten zwei erfolgreiche Jahrzehnte des Waldenburger Fußballs. Sie erlebten ihren Höhepunkt in der Saison 1967/68, in der der Kreismeistertitel
durch die 1. Mannschaft errungen wurde.
Die stete Entwicklung war das Ergebnis einer erfolgreichen Leitungstätigkeit unter der Führung von Siegfried Schmidt, der im Februar 1959 Sektionsleiter geworden war.
Eine hervorragende Jugendarbeit durch Albert Mateit und Werner Siggelkow
im Kinderbereich waren die Basis für die späteren Erfolge der Männermannschaft.

So errang die von Mateit trainierte und von Fritz Schwarzer betreute Juniorenelf im Jahr 1958/59 den Kreismeistertitel der Spielunion Glauchau/Hohenstein-Ernstthal. Die von Siggelkow trainierten Schülerfußballer errangen 1963 und 1964 je zweimal den Kreismeistertitel in der Halle und auf dem Feld und Horst Gillert, der in den 70er Jahren zusammen mit Bruno Gehlhaar die Juniorenmannschaften betreute, holte 1973 zur damaligen Spartakiade mit seinen Schülerfußballern die Goldmedaille. Diese hervorragende Nachwuchsarbeit war die Basis dafür, dass bis 1975 immer eine 1. und eine 2. Männermannschaft am Punktspielbetrieb teilnehmen konnte und das Waldenburg im Kreis Glauchau
eine "gefürchtete Fußballmacht" war.
Fast alle Spieler, die bis 1975 die Waldenburger Farben vertraten und immer einen Tabellenplatz in der oberen Hälfte der Kreisklasse erkämpften,
waren durch die Hände der bewährten Nachwuchstrainer gegangen.
Ihnen möchten wir heute an dieser Stelle ein großes "Dankeschön" sagen.

Seit 1959 können die älteren Sportfreunde in einer Alten-Herren-Mannschaft weiter ihrem geliebten Sport nachgehen. Der ehemalige Spieler Horst Sonntag war es, der die Initiative ergriff und mit viel Geschick und Einsatzbereitschaft über zwei Jahrzehnte
lang den Spielbetrieb für diese Mannschaft organisierte.

Die 1. Mannschaft der BSG Traktor Waldenburg 1960-1962

Voller Stolz können wir heute darauf verweisen, dass unser Sportplatz am Freiheitsplatz zu den schönsten des Kreises Glauchau gehört und dass die Stadt und die Sportler vom heutigen
SV Waldenburg dafür sorgen, dass unsere Sportstätte am Freiheitsplatz auch weiterhin ein Schmuckstück der Stadt Waldenburg bleibt.

1976/77 wurde das ehemalige Schützenhaus zum Sportzentrum umgebaut. Der Dank aller Sportler gilt der Stadt Waldenburg und besonders der Initiative von Hans Jeschar, des damaligen stellvertretenden Bürgermeisters und Vereinsvorsitzenden, die für die Sportler und ganz besonders für die Fußballer beste Bedingungen geschaffen haben.
Gerade aber in dieser Zeit guter materieller Möglichkeiten kamen die Rückschläge. Der Tod so bewährter Funktionäre wie Albert Mateit, Horst Pinther, Siegfried Schmidt und Bruno Gehlhaar, die viel zu früh von uns gegangen sind und denen wir stets ein ehrendes Gedenken bewahren wollen, hat Lücken hinterlassen, die so schnell nicht zu schließen waren. Dazu kam noch das krankheits- bzw. berufsbedingte Ausscheiden von Werner Siggelkow, Horst Gillert und Horst Grigo.

Die Kreismeister-Mannschaft 1967/68

Ohne die aufopferungsvolle Arbeit der Funktionäre rollt nun mal kein Ball. Ihre Erfahrung bleibt uns lange unersetzbar. So hatte Siegfried Schmidt von 1959 bis 1974 die Geschicke der Sektion gelenkt, Bruno Gehlhaar von 1974 bis 1977, danach bemühte sich Andreas Putz um einen erfolgreichen Spielbetrieb. Wir danken ihnen für ihren Fleiß, ihre aufopferungsvolle Tätigkeit, aber auch für ihren Mut ebenso wie Rainer Seifert, der seit 1984 Sektionsleiter im Fußball ist. Er hatte kein leichtes Erbe anzutreten. So gab es in manchem Spieljahr keine Nachwuchsmannschaften und nur eine Männermannschaft und diese stieg zu allem Unglück im Spieljahr 1978 auch noch in die 2. Kreisklasse ab.

Die 1. Mannschaft aus dem Spieljahr 1970/71

Seit 1986 spielt die 1. Mannschaft wieder in der 1. Kreisklasse und hat sich mit ihrem bewährten Trainer Frank Moselek das Ziel gestellt, alte Waldenburger Fußball-Traditionen zu pflegen und wieder eine dominierende Rolle in der 1. Kreisklasse zu spielen.

Zwischen 75. und 80. Jubiläum

Zum 75-jährigen Fußball-Jubiläum im Juni 1988 wurde eine Traditionsmannschaft eingeladen, die 20 Jahre vorher zum letzten Mal den
Kreismeistertitel nach Waldenburg geholt hatte.
Neben solch bewährten Sportfreunden wie Hans Jeschar,
Gerd Pohling und Achim Schramm, die schon zu damaligen Zeiten die
Waldenburger Sportgeschichte mitgeschrieben hatten, versuchten nun unter ihrem Sektionsleiter Reiner Seifert die Sportfreunde Frank Moselek, Horst Grigo und Rüdiger Grusdas im Männerbereich und Werner und Klaus Siggelkow sowie Günther Haprich im Kinderbereich gute Waldenburger Fußball-Traditionen fortleben zu lassen.

Traditionsmannschaft 1988

So formte Trainer Frank Moselek eine Mannschaft, der nach vielen guten Platzierungen 1991 der größte Erfolg in der Vereinsgeschichte gelang. Nach 23 Jahren wurde der Kreismeistertitel der 1. Kreisklasse Glauchau wieder nach Waldenburg geholt. Gleichzeitig wurden in dieser Saison Kreispokal und Traktorpokal vom mittlerweile neuen SV Waldenburg erkämpft.

1. Mannschaft - Pokalsieger 1988

1. Mannschaft - Aufstieg zur Bezirksklasse 1991

Die 1. Mannschaft des SV Waldenburg aus dem Spieljahr 1991/92

Ein Dankeschön an dieser Stelle nicht nur den Funktionären, sondern ganz besonders den aktiven Fußballern, die mit ihrer herzerfrischenden Art Fußball zu spielen, Sonntag für Sonntag wieder Hunderte Waldenburger auf den Sportplatz lockten, die in zwei sehenswerten Aufstiegsspielen Waldenburg nach 37 Jahren wieder in die Fußball-Bezirksklasse führten und dort in der Spielserie 1991/92 anfangs an der Tabellenspitze und später im Mittelfeld der Tabelle eine hervorragende Rolle spielten.

In der Saison 1992/93 konnte der SV Waldenburg die Bezirksklasse aus vielen Gründen nicht halten, zu viele Langzeitverletzte, dann deutliche Niederlagen in der ersten Hälfte der Saison und so stand Waldenburg nach der Hinrunde ohne Sieg mit 3 Punkten am Ende der Tabelle.
In der zweiten Halbserie versuchte Waldenburg nochmal Anschluss zu finden, doch dies gelang nicht mehr und damit war das Kapitel Bezirksklasse erstmal wieder beendet.

In den nächsten drei Spielzeiten spielte die erste Mannschaft von Waldenburg konstant im Mittelfeld der neu eingeführten 1. Kreisliga, die jetzt aus dem Kreis Hohenstein-Ernstthal und dem Kreis Glauchau besteht.
Unsere zweite Mannschaft fand sich in der 1. Kreisklasse immer am Tabellenende wieder, ohne aber jemals abzusteigen.
Es wurde jetzt auch begonnen, sich wieder mehr um die Jugendarbeit zu kümmern.
Seit der Saison 1993/94 übernahm Rüdiger Grusdas eine C-Jugend Mannschaft, die er dann später in der B-Jugend auf einen sehr guten dritten Platz führte.

In den Jahren zwischen 1996 und 2000 spielte Waldenburg keine große Rolle mehr in der Kreisliga und Kreisklasse. In jedem Jahr holten
die 1. und 2. Mannschaft gerade soviel Punkte, damit man den Abstieg verhindern konnte.
Dafür konnte man in dieser Zeit einen enormen Zuwachs an Jugendlichen verzeichnen.
Bis zum Jahr 2000 entwickelten sich in Waldenburg 5 Jugendmannschaften.

Am 22.Juli 2000 war dann in Waldenburg das erste Mal wieder richtig großer Fußball zu sehen, doch leider noch ohne Waldenburger Beteiligung. Auf dem Sportplatz "Am Anger" trafen die Teams von Erzgebirge Aue und Dynamo Dresden aufeinander. Dieses Duell kam durch die Unterstützung von Joachim Stötzner, Geschäftsführer der Waldenburger Bett- und Steppwaren GmbH, zustande. Dieser knüpfte Kontakte zum Management des FC Erzgebirge Aue. Zum 4:1 Sieg des FC Erzgebirge Aue kamen ca. 700 Zuschauer.
Dieses sollte nicht das letzte Spiel dieser Art in Waldenburg sein.

Zur Saison 2000/01 wurde mit Frank Falkner das erste Mal ein Trainer aus Glauchau nach Waldenburg geholt, der die Mannschaft wieder ins Mittelfeld der Tabelle führen sollte. Weiterhin brachte er aus Glauchau noch eine Hand voll Spieler mit, die die 1. und 2. Mannschaft unterstützen sollten. Dies hatte im ersten Jahr noch keinen Erfolg, Waldenburg rettete sich erst buchstäblich in letzter Minute vor dem drohenden Abstieg.

Umbau der Sportanlage des SV Waldenburg

In diesem und im nächsten Jahr sollte in Waldenburg eine neue Sportanlage entstehen. 15 ABM-Kräfte erschufen unter der Leitung der Firma Geringswalde in der ersten Jahreshälfte einen Hartplatz. Danach wurde in Waldenburg der Rasenplatz erneuert. Dieses Projekt dauerte von August 2000 bis September 2001 und kostete 1.5 Mio Euro. Diese Summe wurde über Fördergelder des Landes Sachsen und verschiedene Kredite aufgebracht.

Weiterhin wurde in den nächsten Jahren viel Einsatz im Bereich Jugendarbeit geleistet und es stellten sich erste Erfolge ein. Im Jahr 2002 wurde in Waldenburg, nach vielen Jahren, wieder ein Kreismeistertitel gefeiert. Diesen erspielten die D-Junioren unter Leitung von Gerd Böhm.

Davon sollte in den nächsten Jahren der ganze Verein profitieren. Im Jahr 2003 gingen erstmals wieder 6 Fussballmannschaften an den Start. 2 im Männer- und 4 im Jugendbereich. In diesem Jahr übernahm Steffen Kiel die erste Männermannschaft.

SV WALDENBURG - FC Erzgebirge Aue 2:10

Unter seiner Leitung, sollte es im Jahr 2004 zum vorerst letzten großen Event in Waldenburg kommen. Anlässlich der Festwoche zum 750jährigen bestehen der Stadt Waldenburg, kam es zum aufeinandertreffen mit dem FC Erzgebirge Aue (damals Aufsteiger in die 2 Bundesliga).
Dieses vor 1500 Zuschauern in Waldenburg ausgetragene Spiel endete 2:10.

Auch durch dieses Spiel enwickelte sich in Waldenburg in den nächsten Jahren wieder mehr Fussballkultur. Es fanden sich viele junge Leute die wieder mit vollem Einsatz dabei waren. In der Spielzeit 2005/2006 belegte die 1.Männermannschaft Platz 3 und die C-Junioren holten den Kreismeistertitel im Chemnitzer Land.

Sieben auf einen Streich

Diese Erfolge sollten weiter anhalten.Dafür wurde im Jugendbereich danach viel getan. In der Saison 2007/08 fand diese Arbeit dann erstmal seinen Höhepunkt. In diesem Jahr wurden 3 Kreismeistertitel und 3 Kreipokalsiege in den Alterklassen A-C gefeiert. Die 2.Mannschaft feierte den Wiederaufstieg in die erste Kreisklasse. In diesem Jahr bildete sich weiterhin die erste Frauenfussballmannschaft in Waldenburg. Zu dieser zählten 19 Frauen, die unter Leitung von Swen Erbse und Kay Porr fussballerische Fähigkeiten erlernten.